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Lebensversicherungsansprüche
von NS-Verfolgten

Die International Commission on Holocaust Era Insurance Claims (ICHEIC) initiierte ein Verfahren zur Entschädigung von Lebensversicherungsansprüchen, die aufgrund der Verfolgung durch den Nationalsozialismus nicht ausgezahlt wurden. Da viele Anspruchsteller heute keine Dokumente über diese Policen besitzen, wurde ein ergänzendes Rechercheprojekt gestartet. Von 2000 bis 2003 recherchierte Facts & Files im Auftrag der ICHEIC und ab Herbst 2002 auch im Auftrag der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" mit lokalen Teams in zahlreichen europäischen Archiven. Dabei wurden Akten analysiert, die den Vermögensentzug und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten dokumentieren.

Dokumente, die Angaben zu Lebensversicherungspolicen von Verfolgten enthalten, wurden gescannt und in einer Datenbank erfasst. Insgesamt sind mehr als 600.000 personenbezogene Akten in über 50 Archiven aus elf Ländern nach Relevanz durchgesehen und Angaben zu ca. 75.000 Policen von ca. 55.000 Policeninhabern zusammengetragen worden. Die gescannten Dokumente dienen zur Verifikation und als Beweismittel für die Anspruchsbearbeitung. Viele Ansprüche konnten nur durch die Rechercheergebnisse belegt und dadurch entschädigt werden.

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Recherchereport

ICHEIC-Research-Report


Ansprechpartner

Beate Schreiber
Facts & Files
T: +49 (0)30 / 480 986 20
schreiber@factsandfiles.com

Frank Drauschke
Facts & Files
T: +49 (0)30 / 480 986 20
drauschke@factsandfiles.com