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Recht

Im Rahmen von juristischen Verfahren recherchiert Facts & Files die historischen Hintergründe, ermittelt Urkunden zu unterschiedlichsten rechtlichen Fragestellungen und erstellt Gutachten.
Die historische Recherche ermittelt die Grundlagen für Ansprüche in Restitutions- und Entschädigungsverfahren zu Firmen-, Organisations- und Privatvermögen. Ein wichtiger Teil dieses Themenfeldes ist die Provenienzrecherche: Im Auftrag von Institutionen, Privatpersonen und Rechtsanwälten führt Facts & Files Recherchen zur Entstehungsgeschichte, den Besitzverhältnissen und zum Verbleib von Kunstwerken durch und rekonstruiert die Genese und das Schicksal von Kunstsammlungen. Innerhalb von Rechercheprojekten dokumentiert Facts & Files Informationen aus umfangreichen Aktenbeständen in eigens entwickelten Datenbanken.

 

Flusslandschaft - Salomon van Ruysdael

Recherchen nach Vermögenswerten der Familie Hagen

Die Familie Hagen besaß in Berlin das Bankhaus Hagen & Co. Carl Hagen (1856-1938), der Gründer der Bank, wie auch sein Sohn, Louis Hagen (1888-1977), war Mitglied vieler Aufsichtsräte bedeutender Unternehmen. Aufgrund der antijüdischen Gesetzgebung trat das Bankhaus am 1. Januar 1938 in Liquidation. Carl Hagen starb am 30. Januar 1938. Zu diesem Zeitpunkt bemühten sich alle Kinder Carl Hagens um die Emigration.

Kunstsammlung Herbert M. Gutmanns

Provenienzrecherchen

Herbert M. Gutmann wurde am 15. Oktober 1879 in Dresden geboren. Sein Vater Eugen gründete im Jahr 1872 die Dresdner Bank AG. Herbert M. Gutmann war Vorstandsmitglied der Dresdner Bank und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Orientbank. Er hatte über dreißig Aufsichtsratsmandate für die Dresdner Bank inne. In seiner Berliner Wohnung und seinem Anwesen in Potsdam „Herbertshof“ sammelte Herbert M. Gutmann Gemälde Alter Meister, Werke des Rokoko, einige modernere Gemälde, Kunstgegenstände des Orients und Ostasiens, vor allem Porzellane.

Toulouse Lautrec - La modiste (Reneé Vert)

Internetdokumentation Berliner Kunstauktionen

von 1933 bis 1945

Die Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste ist Betreiber der Lost Art Internet Database www.lostart.de, die ein gemeinsames Projekt des Bundes und der Länder der Bundesrepublik Deutschland war und der Erfassung von Kulturgütern diente, die infolge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs verbracht, verlagert oder - insbesondere jüdischen Eigentümern - verfolgungsbedingt entzogen wurden. Die Aufgaben Koordinierungsstelle hat seit 2015 die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste übernommen.

Lebensversicherungsansprüche von NS-Verfolgten

Die International Commission on Holocaust Era Insurance Claims (ICHEIC) initiierte ein Verfahren zur Entschädigung von Lebensversicherungsansprüchen, die aufgrund der Verfolgung durch den Nationalsozialismus nicht ausgezahlt wurden. Da viele Anspruchsteller heute keine Dokumente über diese Policen besitzen, wurde ein ergänzendes Rechercheprojekt gestartet.

Provenienzrecherche zum "Sonderauftrag Linz"

Seit Beginn des Jahres 2008 recherchierte Facts & Files im Auftrag des Bundesamts für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), Berlin zu 181 Aquarellen, Zeichnungen, Ölgemälden und Skulpturen die Besitzgeschichte und analysierte die Ergebnisse der Provenienzforschung in Gutachten.

Kunstsammlung von Richard Semmel

Provenienzrecherchen

Seit 2002 recherchiert Facts & Files zur Kunstsammlung des Fabrikanten Richard Semmel (1875-1950). Richard Semmel sammelte Alte Holländische Meister und moderne Malerei, meist französischer impressionistischer Künstler.