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Denkmal- und Gedenkstättenkonzept für die Stadt Königs Wusterhausen

Wir wurden von der Stadt Königs Wusterhausen beauftragt, bis Ende 2017 ein Konzept dafür zu entwickeln, wie die Stadtgeschichte Königs Wusterhausens durch Denkmale und Gedenkstätten für Touristen, Einwohner und vor allem für junge Menschen vermittelbar, erfahrbar und zu entdecken ist.

Königs Wusterhausen (bis 1718 Wendisch Wusterhausen, niedersorbisch Parsk) liegt südöstlich von Berlin im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Es wurde als Wusterhausen 1320 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1935 Stadtrecht.

Die Bewohner der Stadt und auch die Berliner nennen Königs Wusterhausen „KaWe“.

Anfang Juli 1682 erwarb der Kurfürst Friedrich Wilhelm Ort und Schloss für seinen Sohn, den Kurprinzen Friedrich (ab 1688 Kurfürst Friedrich III. und als König in Preußen ab 1701 Friedrich I.), der es 1698 seinem Sohn Kurprinz Friedrich Wilhelm, dem späteren König Friedrich Wilhelm I., (der Soldatenkönig) zum zehnten Geburtstag schenkte.

Durch den Nottekanal und die Schleuse, sowie die Anbindung an die Eisenbahn entwickelte sich im 19. Jahrhundert die Industrie in der Stadt, vor allem Ziegeleien und Mühlen waren in Königs Wusterhausen angesiedelt. 1920 wurde der erste deutsche Rundfunksender in Königs Wusterhausen installiert.

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Schloss Wusterhausen  in Königs Wusterhausen, 2017. © © Facts & Files Königs Wusterhausen.- Arbeiter auf Sendeturm, mit Mützen winkend, Februar 1925 © Von Bundesarchiv, Bild 102-08325 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5480159 Wappen von Königs Wusterhausen