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Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Der sowjetische Geheimdienst NKWD errichtete ab Mai 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) zehn Speziallager, in denen deutsche Zivilisten gefangen gehalten wurden.

Das Speziallager Nr. 7 befand sich zunächst in Weesow bei Werneuchen und zog im August 1945 auf das Gelände des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Sachsenhausen um. Im Sommer 1948 wurde es in "Speziallager Nr. 1" umbenannt. Bis zu seiner Auflösung im März 1950 wurden dort mehr als 60.000 Personen inhaftiert; mindestens 12.000 von ihnen starben an den katastrophalen Haftbedingungen, an Krankheit, Hunger, psychischer und physischer Entkräftung.

Facts & Files übernahm die Archivrecherchen zu über 100 Häftlingsbiografien und ermittelte Fotos und Dokumente für die Dauerausstellung über das Sowjetische Speziallager Sachsenhausen. Die in 13 Archiven gesammelten Informationen wurden in einer Datenbank erfasst.

 

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Illegale Aufnahme des Lagers, 1949


Ansprechpartner

Beate Schreiber
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