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Galerie Heinemann Online

Die 1872 gegründete Münchner Galerie Heinemann war jahrzehntelang eine der bedeutendsten deutschen Kunsthandlungen, bis sie 1939 von den Nationalsozialisten "arisiert" wurde. Die erhaltenen Geschäftsunterlagen übergab die Familie 1972 dem Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, die Kataloge dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München.

Facts & Files war vom Deutschen Kunstarchiv (DKA) beauftragt, die Geschäftsunterlagen der Galerie Heinemann zu transkribieren und in einer Datenbank zu erfassen.

Ziel des Projekts ist es, diese kostenlos online recherchierbar zu machen. Grundlage dieser Datensammlung sind einerseits die Geschäftsunterlagen, andererseits die zum Teil annotierten Kataloge.

Die elektronische Aufbereitung dieser wichtigen Quellen wird künftig die gezielte Suche nach Provenienzinformationen von über 43.000 Kunstwerken aller Epochen und über 13.000 mit ihrem Handel verbundenen Institutionen und Personen entscheidend erleichtern.

Das Projekt, das das Deutsche Kunstarchiv gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte trägt, wird durch die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung, Berlin gefördert. Die Online-Datenbank wurde am 29. Juli 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Online Datenbank ist unter http://heinemann.gnm.de zu erreichen.

Mehr Informationen über das DKA finden Sie hier: www.gnm.de/archive.html
Mehr Informationen über das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hier: www.zikg.eu
Mehr Informationen zur Geschichte der Galerie Heinemann finden Sie hier: heinemann.gnm.de/de/literatur.html



Ansprechpartner für dieses Projekt: 
Frank Drauschke und Beate Schreiber



 
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