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Ausstellung
"Tutanchamun - sein Grab und die Schätze"

Die Ausstellung "Tutanchamun - sein Grab und die Schätze", die erstmals im Jahr 2008 in Zürich zu sehen war, präsentiert einen begehbaren, original- und maßstabsgetreuen Nachbau des berühmten ägyptischen Pharaonengrabes. Über 1000 der kostbaren Grabbeigaben sind aufwändig und detailgenau repliziert und in den Grabkammern so angeordnet worden, wie es der ursprünglichen Fundsituation aus dem Jahr 1922 entspricht.



Nach Jahre langer vergeblicher Suche im Tal der Könige öffnete der englische Archäologe Howard Carter am 26. November 1922 im Beisein seines Freundes und Förderers Lord Carnarvon die Wand zur Vorkammer des Grabes. Auf Carnarvons Frage, ob er etwas sehen könne, antwortete er mit den berühmten Worten: „Ja, wunderbare Dinge.“
Bereits am 29. November 1922 erschien in der englischen Tageszeitung „The Times“ der erste Artikel über die Entdeckung des Grabes, die weltweit als Sensation gefeiert wurde. Bei der 10 Jahre währenden Bergung und Katalogisierung der Schätze stand Carter ein Team von hochkarätigen Experten zur Seite. Ohne Arthur Mace und den Chemiker Alfred Lucas vom Metropolitan Museum of Art in New York wären heute viele der organischen Materialien, die es sofort zu konservieren galt, verloren. Über 2800 Glasnegative des Fotografen Harry Burton dokumentieren für uns heute sämtliche der über 5000 Fundobjekte und ihre Lage in den Kammern.


Facts & Files hat für die Ausstellung Bild- und Filmmaterial sowie Dokumente und Karten recherchiert, Material für den Schulunterricht (hier online) erarbeitet und ein Kartenspiel entworfen.

Seit September 2010 ist die Ausstellung in Köln zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier:
www.tut-ausstellung.de.


Ansprechpartner für dieses Projekt:
Frank Drauschke und Beate Schreiber



 
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